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Pro Stunde wurden hier 1000 Liter reiner Alkohol hergestellt und das bei 365 Tagen im Jahr.

1949 - 2012

Für die einen bleibt es die 1949 gegründete KVG - Kartoffelverwertungsgesellschaft und für andere die "Spritfabrik"– einst größte gewerbliche Kartoffelbrennerei zur Zeit der alten Bundesrepublik, um hier ausschließlich Rohsprit zu produzieren und für MOCFOR ist es ein Zuhause mit Geschichte. Hier, wo einst an 7 Tagen in der Woche auf Gleisen 200 Tonnen Kartoffeln geliefert und von Herbert verarbeitet wurden – in 3 Schichten rund um die Uhr. Die Alte Spritfabrik - war mit 1000 Liter Alkohol in der Stunde und das bei 365 Tagen im Jahr ein bedeutsamer Wirtschaftszweig in Schleswig.

 

März 1950
Mit den Betonierungsarbeiten der Fundamente wurde begonnen.

April 1951
Anbau eines Betriebslager (Erweiterung des Spritkellers) an der Nordseite des vorhandenen Gebäudes.

Oktober 1951
Errichtung einer Eigenbedarftankstelle. Bis dahin bezog die KVG ihren Dieseltreibstoff aus Fässern, bzw. mussten die Fahrzeuge an Tankstellen tanken.

September 1956
Teilverblendung der Fassade mit roten Vormauersteinen, im Bereich der Gärbottiche ist der Zementaußenputz infolge der Wärmespannungen abgeplatzt.

Juli 1957
Neubau eines zweigeschossigen Lagergebäudes über dem Spritkeller, die betrieblichen Belange machten es notwendig, im Erdgeschoss eine Anlage zur Aufbereitung von Hefebakterien mit vier Brutkammern einzubauen.

April 1958
Anbau eines Lagerschuppens an das vorhandene Kesselhaus.

Juli 1958
Neubau eines massiven Lagerschuppens.

Juni 1959
Herstellung eines zweiten Rohrbrunnens.

August 1963
Erweiterung des Lagerschuppens.

April 1964
Der an der Nordseite des Kesselhauses gelegene, bisher als Lager und Werkstatt genutzte Raum wurde für die Aufstellung von vier Gärbottichen umgebaut und hergerichtet.

Mai 1965
Einbau von zwei neuen Dämpfern und zwei neuen Vormaischbottichen in den vorhandenen Maischeraum, Einbau einer kontinuierlich arbeitenden Maische- und Destillieranlage.

Juni 1966
Einbau einer neuen Maischekolonne im Bereich des Erd- und Kellergeschosses. Einbau einer neuen Destillationsanlage im Turm.

Juni 1969
Einbau einbes neuen Dampfkessels, Bau eines 36m hohen Schornsteines (Verlängerung des vorhandenen Stahlblechschornsteines).

August 1969
Erweiterung des Kesselhauses.

August 1970
Errichtung eines Schnellumlauftrockners mit Ölfeuerung.

April 1971
Gärbottiche aus Beton wurden durch solche aus Chromnickelstahl ersetzt.

Mai 2001
Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung von Biosdiesel und Glyzerin.

2012
Werkschließung